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Die Geschichte

Die Geschichte

Eine bewegende Geschichte in einer bewegten Region.

1970 gegründet und 1997 erweitert, erstreckt sich der erste deutsche Nationalpark auf einer Fläche von insgesamt 24.250 Hektar entlang der deutsch-tschechischen Grenze.

Unter dem Motto „Natur Natur sein lassen“, entsteht und erhält sich hier ein Urwald, der in seiner Artenvielfalt und Natürlichkeit seinesgleichen in Europa sucht.

Bizarr aufragende Wurzelstöcke, undurchdringbare Jungwuchsflächen, renaturierte Bachläufe und mystisch wirkende Hochmoore – so präsentiert sich diese einmalig schöne Naturlandschaft ihrem Besucher. Der Rückzug des Menschen aus diesem einst so wichtigen Nutzwald war von Anfang an umstritten und wird bis heute von einem Teil der Bevölkerung infrage gestellt. Zu sehr schlägt das Herz mancher Einheimischen für ihren Wald, zu tief steckt die Prägung, den Wald zu pflegen und ihn respektvoll zu nutzen. Doch gerade dieser Respekt vor der Natur war einst Anlass zur Gründung des Nationalparks. Der Natur Raum zu geben, sich selbst und unter eigenen Vorgaben zu entwickeln, nicht einzugreifen, wenn natürliche Prozesse das gewohnt idyllische Bild des Waldes verändern, abzuwarten, zu dulden, auch wenn es die eigene Lebensspanne überschreitet – das wollte und will man erreichen. Der Wald nimmt es gelassen, er tut, was ihm die Natur befiehlt und was entsteht ist beeindruckend: Vielfalt, Erneuerung und ein anderes Verständnis von Zeit.

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